Das bieten wir
Ihnen |
In Samoa gibt es viel zu sehen und und zu erleben. Trotzdem sind immer nur 300 bis 500 Überseetouristen, jeweils hier im Land, davon vielleicht 100 aus Europa. Mehr nicht, bei knapp 200.000 Samoanern und ganz anders als in Reisezielen des Massentourismus, wo es manchmal mehr Touristen als Einwohner gibt. Aber die Samoaner fürchten den Massentourismus, vor allem die Kommerzialisierung ihrer traditionellen Sitten und Kultur. Wie in Fiji, Tahiti, Cook-Islands, gar Hawaii, wo alles, was Sie sehen, nur noch Show ist. Da den Samoanern ihre Kultur weit wichtiger ist als die Dollars / Euros der Touristen, bleibt die Zahl der Gäste klein, die Zahl der Flüge ins Land begrenzt und die Hotelkapazitäten auch. Ja, so was gibt es ... |
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Bei so wenig touristischen Kunden sind Infrastruktur und Angebote dann nicht vor allem auf ausländische Gäste, sondern auf die Samoaner selbst ausgerichtet. Und die haben wirklich oft ganz andere Gewohnheiten und Bedürfnisse als die Besucher aus Europa und anderswo. Eigentlich gibt es nur in Apia das, was Sie als Tourist gewohnt sind. Außerhalb der Hauptstadt finden Sie praktisch keine Restaurants, auf jeden Fall aber keine Cafes, keine Kneipen, auch keinerlei Abendunterhaltung. Tankstellen, selbst Einkaufsmöglichkeiten, sind außerhalb Apias auch Mangelware; Strandleben, gar "Ballermann" wird der Besucher ebenfalls nicht finden. Das mag für Sie sehr ungewohnt sein. Denn wo sonst in der Welt fährt man an DEN Strand des Landes, findet dort auch einen Laden, aber der hat keine Sonnencreme, Handtücher, Souvenirs, Postkarten oder Filme - nicht einmal Mineralwasser ... Selbst Bier müssen Sie suchen. Kein Vorwurf an den Besitzer - bei höchstens zwanzig Touristen am Tag würde sich das auch nicht lohnen. Corned Beef und Dosenfisch für die samoanischen Kunden sind einträglicher.
Wer in einem Resort oder Fale an den Stränden der Südküste wohnt, der fährt also doch meistens fast jeden Tag rüber nach Apia. Viele Besucher machen es daher umgekehrt - wohnen (meist besser und preisgünstiger) in Apia und fahren von dort aus an die Südküste zum Strand. |
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Zu Gast in Samoa Was Sie
mitbringen sollten ... Was Sie
erwarten können ... Was Sie
nicht erwarten sollten ...
Leider hat es auch viele, viel zu viele, weiße Besucher hier gegeben, die die traditionelle Gastfreundschaft der Samoaner nach Kräften ausgenutzt haben - man ist also etwas vorsichtig mit Einladungen geworden. Bitte, seien Sie also nicht enttäuscht, wenn es nicht klappt. Und, wenn Sie doch eingeladen werden - dann halten Sie sich an den "Samoa-Knigge" und machen uns keine Schande.
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